Fachbeitrag X: Die Geschichte der Zulassungen und das Paradoxon der Grenzwerte
Wer die Entwicklung unserer Lebensmittel- und Trinkwasserverordnungen analytisch betrachtet, erkennt ein historisches Versagen. Die systematische Zulassung von synthetischer Chemie, Zusatzstoffen und industriellen Rückständen in unserer Nahrung begann massiv um das Jahr 1958. Es war der historische Startschuss dafür, die menschliche Gesundheit den wirtschaftlichen Interessen der Agrar- und Chemieindustrie unterzuordnen.
Das Paradoxon der Wasser-Grenzwerte
Wie unter anderem der renommierte Lebensmittelchemiker und Gesundheitsexperte Hans-Peter Bartos in seinen wissenschaftlichen Vorträgen (u.a. bei NuoViso) detailliert aufzeigt, stehen wir vor einer absurden juristischen und gesundheitlichen Realität. Das Paradoxon liegt darin, dass abgepacktes Flaschenwasser (Mineral- und Tafelwasserverordnung) vom Gesetzgeber auf weitaus weniger Schadstoffe kontrolliert werden muss als unser tägliches Leitungswasser (Trinkwasserverordnung). Dem Verbraucher wird im Handel teures Flaschenwasser als „sicherer“ verkauft, obwohl es gesetzlich viel lückenhafter geprüft wird.
Gleichzeitig hat aber auch das Leitungswasser eine massive Schutzlücke: Die Wasserwerke prüfen im Rahmen der Routinekontrollen viele der modernen, komplexen Agrar-Umweltgifte und Uran-Einträge überhaupt nicht flächendeckend. Würde man für das flächendeckende Leitungswasser eine lückenlose Filterung aller real existierenden Schadstoffe gesetzlich vorschreiben, müsste die Daseinsvorsorge sofort milliardenfache Investitionen in Filtertechnologien tätigen. Um sich diese Kosten zu sparen, werden Grenzwerte politisch passend definiert – auf Kosten der Nieren unserer Kinder.
Die wissenschaftlichen Analysen und Praxistests von Experten wie Hans-Peter Bartos zeigen unmissverständlich: Unser Körper benötigt Wasser als Transport- und Reinigungsmittel. Je reiner das Wasser ist – frei von künstlicher Chemie und industriellen Rückständen –, desto besser kann es unsere Zellen reinigen. Das „beste Wasser der Welt“ erreichen wir nicht durch das blinde Vertrauen auf lückenhafte staatliche Kontrollsysteme, sondern durch den gezielten Einsatz von hocheffizienten Aufbereitungssystemen (wie der Umkehrosmose) direkt im eigenen Haus.